Wissensbilanzierung in Deutschland – eine Umfrage
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[English title: Balancing knowledge in Germany – a survey]

Karin Klostermann/Andrea Kastzler
Wissensbilanzierung – Instrumente zur Erfassung und Steuerung immaterieller Ressourcen (Balancing Knowledge – Instruments to capture and control intangibel ressources)
Zeitschrift Führung + Organisation, Heft 4/2006

Abstract (German): Durch den strukturellen Wandel von der Industrie- zur Informations- bzw. Wissensgesellschaft ist das intellektuelle Kapital zum wichtigsten Erfolgsfaktor für Unternehmen geworden. Management und Messung des intellektuellen Kapitals gewinnen daher immer mehr an Bedeutung. Um zu ermitteln, wie es mit der Messung und Bewertung des intellektuellen Kapitals in den österreichischen Unternehmen bestellt ist, wurde eine empirische Erhebung durchgeführt. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass in den befragten Unternehmen die Bedeutung des intellektuellen Kapitals und dessen Messung durchaus erkannt wird. Zudem waren fast alle Unternehmen der Ansicht, dass die traditionellen Methoden wenig geeignet sind, um das intellektuelle Kapital zu messen. Dennoch wird in der überwiegenden Mehrheit der befragten Unternehmen das intellektuelle Kapital nicht erhoben. Meistgenannter Grund hierfür ist, dass keine ausgereiften Methoden zur Verfügung stehen würden. Die Unternehmen stehen einheitlichen Standards zur Messung des intellektuellen Kapitals positiv gegenüber – eine Verpflichtung zur Veröffentlichung eines Anhangs zum Geschäftsbericht, der über das intellektuelle Kapital Auskunft gibt, wird von der Mehrzahl der Unternehmen jedoch abgelehnt. Die Erhebung und auch Veröffentlichung des intellektuellen Kapitals könnte aus Sicht der befragten Unternehmen durch die Einführung von einheitlichen Standards bzw. Guidelines zur Erstellung künftig gefördert werden.

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