Community of Knowledge: Aktuelle Artikel 2/2007
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[English title: Community of Knowledge: current articles 2/2007]

16.02.2007
KMDL® – Eine semiformale Beschreibungssprache zur Modellierung von Wissenskonversionen
Noch immer werden Wissensmanagementlösungen der IT-Abteilung zugeordnet und stark durch technische Aspekte getrieben. Die so entstehenden Anwendungen werden nur selten in die Wertschöpfungsketten des Unternehmens integriert. Daher stoßen Wissensmanagementsysteme häufig auf Akzeptanzprobleme bei längerer Nutzungsdauer. Der in diesem Beitrag vorgestellte Ansatz zur Modellierung und Analyse wissensintensiver Geschäftsprozesse bietet die Möglichkeit, die Erzeugung und Nutzung von Wissen direkt am Geschäftsprozess zu ermitteln und Vorschläge zur Verbesserung herzuleiten. Dadurch wird es möglich, das Wissen der Mitarbeiter stärker mit den Wertschöpfungsketten zu verbinden und so Wettbewerbsvorteile zu erlangen.

16.02.2007
Wissensmanagement im Bereich der Dialysestation
Im Laufe meiner Persönlichkeitsentwicklung, vor allem jedoch in meiner Tätigkeit als Diplomierter Gesundheits- und Krankenpfleger an der Dialysestation im Landeskrankenhaus Villach, stellte sich mir häufig die Frage nach sinnvoller Optimierung, von Vermittlung und Nutzung meines erworbenen Wissens, sowie des Wissens meiner Kollegen und meiner Kolleginnen, weshalb ich mich dem Bereich des Wissensmanagements mehr und mehr annäherte. Ausgehend von der Metaebene theoretischer Aspekte des Wissensmanagements, beschrieben durch bedeutende Management- und Wirtschaftsexperten, kehrte ich stets an den Ausgangspunkt meiner Problemstellung, nämlich der professionellen Pflege zurück und erkannte die Immanenz von nicht klar definierten Wissensprozessen, welche ungeschliffen wie Rohdiamanten den Alltag des Pflegenden prägen. Wissensmanagement in den Dienst der Pflege zu übernehmen, um eine geschickte Professionalisierung der Pflege zu forcieren, kann nur von Vorteil sein, da “organisationales Wissen” und somit eine garantierbare Qualitätssicherung im Zeitalter permanenter Beschleunigung von Wissensprozessen einen sehr kostbaren Stellenwert einnimmt.

15.02.2007
Best Practices und Lessons Learned aus Wissensmanagement-Initiativen
Der Artikel geht auf den Nutzen und Leitlinien des Managements der Ressource Wissen ein und betrachtet Wissensmanagement-Initiativen aus einer kritisch reflexiven Perspektive. Lessons Learned aus bisherigen Wissensmanagementprojekten werden abgeleitet und Möglichkeiten zur Professionalisierung von Wissensmanagement-Initiativen aufgezeigt. Aus der Sicht der AutorInnen funktioniert wissensorientierte Unternehmensführung nach dem Prinzip des Managements für Wissen, welches sich auf die kontextuelle Gestaltung förderlicher organisationaler Rahmenbedingungen bezieht. Die erfolgreiche Durchführung von Wissensmanagement-Vorhaben ist die Voraussetzung für die produktive Nutzung von Methoden und Konzepten des Wissensmanagements zur Steigerung der eigenen organisationalen Kompetenz und Wettbewerbsfähigkeit. Ein Vorgehenskonzept für wissensorientierte Veränderungsvorhaben wird vorgestellt, welches die schrittweise Einführung von Wissensmanagement in Organisationen ermöglicht. Im Sinne der Kontextsteuerung des Managements für Wissen werden Erfolgsfaktoren für erfolgreiche Wissensmanagementprojekte herausgearbeitet.

24.01.2007
Wissenskultur
Eine wissensfördernde Unternehmenskultur ist unabdingbar für Motivation, Kreativität und Innovation. In einem Umfeld, in dem Regeln hinterfragt, Zusammenhänge disziplinübergreifend erkannt werden und das Denken anderer akzeptiert wird, entsteht eine Wissenskultur. Sie ist Grundlage, um den komplexer werdenden Anforderungen an wissensbasierte Unternehmen gerecht zu werden. Ziel dieses Papiers ist es, die Bedeutung der Wissenskultur in Unternehmen zu beleuchten und prägende Faktoren zu beschreiben. Dieser Artikel ist der vierte in einer Reihe, in der die sog. weichen Themen wie Visionen, Kultur, Werte und Ethik im Unternehmen thematisiert werden.

16.01.2007
Das interne Marketing von Competitive Intelligence -und Informationsdienstleistungen in Großunternehmen
Wir leben in einer globalisierenden Welt, wo Technologiewandel und Informationsflut auf das Markt- und Wettbewerbsumfeld großen Einfluss nehmen. Um unter Konkurrenten bestehen zu können, muss das Wissen um den Wettbewerb zum eigenen Vorteil genutzt werden. Competitive Intelligence ist eine integrierte Methodik, dieses Wissen in den Unternehmen zu schaffen, um auf dem Wettbewerbsmarkt rechtzeitig agieren zu können. Das interne Marketing von Competitive Intelligence (CI) – und Informationsdienstleistungen spielt in Großunternehmen eine immer wichtigere Rolle. Der Projektbericht, den Studierende des Fachbereichs “Informations- und Wissensmanagement” der Hochschule Darmstadt unter Anleitung von Frau Prof. Heide Gloystein verfassten, verschafft einen aktuellen Überblick über die Verbreitung und die Werkzeuge des internen Marketings. Mit diesem Bericht wurde der zweite Platz beim Wettbewerb “Recherchieren – Qualifizieren – Kommunizieren (Request)” des “Deutschen Competitive Intelligence Forum (DCIF)” in Dresden erreicht.

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