Ein Vorgehensmodell zur Entwicklung und Einführung eines prozessorientierten Wissensmanagementsystems
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[English title: A process model for the development and implementation of a process oriented Knowledge Management System]

Binner, H. F.
Pragmatisches Wissensmanagement. Systematische Steigerung des intellektuellen Kapitals.
München, Wien: Carl Hanser Verlag (REFA Fachbuchreihe Unternehmensentwicklung), 2007. 850 S., ISBN: 978-3-446-41377-1 (pbk)

Zus.: Beschrieben wird ein Vorgehensmodell in 12 Schritten zur Entwicklung und Einführung eines prozessorientierten Wissensmanagementsystems. Herausragendes Kennzeichen dieses Wissensframework ,,House of Process Knowledge“ ist die dynamische Entstehung einer organisationalen Wissensbasis aus dem intellektuellen Kapital der Beteiligten. Über individuelle und kollektive Lernprozesse wird diese kontinuierlich weiterentwickelt.
Der Aufbau der organisationalen Wissensbasis in Frameworkebene 1 (wissensbasierte Prozessorganisation) ist Grundlage für die Anwendung des wissensbasierten Prozessmanagement in Frameworkebene 2. Die Aktivitäten zur Wissensbewertung und Prozessverbesserung in Ebene 3 sind Ergebnis und Umsetzung des Mitarbeiterwissens.
Das Wissenspotenzial der Mitarbeiter ist im Wesentlichen ein systematisches, in kodifizierter Form hinterlegtes Erfahrungs- und Fachwissen, das bei der Durchführung der Aufgaben durch Lernprozesse entstanden ist. Auslöser für die Wissensentwicklung sind die ständigen Veränderungen der Markt- und Kundenanforderungen. Daraus resultieren die Umgestaltung von funktionsorientierten zu prozessorientierten Organisationsstrukturen.
Diese Prozessorganisation ist gleichzeitig die Plattform für die darin integrierte Wissensorganisation. Die visualisierten und dokumentierten Aufbau-, Ablauf- und Führungsstrukturen sind die notwendigen Voraussetzungen für die Implementierung der Wissensorganisation.
Durch die Anwendung des Vorgehensmodells wird prozessorientiertes Denken und dynamisches Handeln bei der Erfüllung der Kundenwünsche zur Stärkung der eigenen Wettbewerbsposition innovativ und wissensbasiert ausgebaut — ohne zusätzliche Investitionen, sondern nur durch die systematische Umsetzung des Wissensframework ,,House of Process Knowledge“.

Autor: Prof. Dr.-Ing. Hartmut F. Binner, Jahrgang 1944, studierte an der TU Hannover Maschinenbau. Promotion über das Thema „Anforderungsgerechte Datenermittlung für Fertigungssysteme“ bei Prof. Dr.-Ing. Wiendahl, Institut für Fabrikanlagen und Logistik (IFA).
Nach mehrjähriger leitender Tätigkeit in der Industrie ist er seit 1978 Professor an der FH Hannover, dort zuständig für CIM und Logistik, Industriebetriebslehre, Planung von Werkstätten und Anlagen sowie Qualitätssicherung.
Präsident des REFA Bundesverbandes e.V. von November 1999 bis 2003. Von 1994 bis 2007 alleiniger geschäftsführender Gesellschafter der Dr. Binner CIM-House GmbH mit ca. 70 Mitarbeitern. 2007 Gründung und Leitung der Prof. Binner Akademie zur Management Qualifikation.

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